Meine-Landwirtschaft.de

Nur noch wenige Tage bis zur Bundestagswahl. Am kommenden Sonntag entscheidet sich auch, wer die nächsten vier Jahre Landwirtschafts- und Ernährungspolitik gestalten wird. Grund genug bei den Parteien nachzufragen, was ihre Positionen zu den zentralen landwirtschaftlichen Zukunftsfragen sind. Wir fragen: Wie kann das Höfesterben gestoppt werden, wie sollte der Umbau der Tierhaltung umgesetzt werden, wie mit Agrarexporten verfahren und wie die europäische Agrarpolitik gestaltet werden? Diese und mehr Fragen haben die Parteien uns beantwortet.

Hier die Fragen und Antworten lesen

Gegen Konzernmacht, Landraub und Tierfabriken waren wir auf "Wir haben es satt!"-Aktionstour quer durch Deutschland. Kurz vor der Bundestagswahl haben wir ein deutliches Zeichen für eine andere Agrarpolitik gesetzt. Wir brauchen eine Politik für kleine und mittlere Betriebe, einen Umbau der Tierhaltung, freies Saatgut und eine gerechte Landverteilung. Dafür waren wir bei Bayer in Leverkusen, haben die "Allee gegen Landraub" in Thüringen gepflanzt und zum Abschluss mit 1000 Menschen gegen den Wiesenhof-Megaschlachthof in Königs Wusterhausen bei Berlin demonstriert.

Fotos Leverkusen | Fotos Thüringen | Fotos Königs Wusterhausen | weitere Infos

21.09.2017 |

Wir haben es satt!-Aktionstour vor der Wahl: "Großkonzerne, Finger weg von der Landwirtschaft!"

Ackerland in Bauernhand!

Vor der Bundestagswahl hat das Wir haben es satt!-Bündnis an drei agrarpolitischen Brennpunkten gezeigt, was hierzulande schiefläuft. Im Fokus: Patente auf Saatgut, Landraub und Tierfabriken. Bei der Aktionstour quer durch Deutschland forderte das Bündnis, dem 45 Organisationen aus Landwirtschaft und Zivilgesellschaft angehören, den Umbau der Landwirtschaft und eine Politik für kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe. [+] mehr...

15.09.2017 |

Verbände veröffentlichen Eckpunktepapier zum Umgang mit dem Wolf

Wolf

Der Wolf ist zurück in Deutschland und er stellt die Weidetierhaltung vor Herausforderungen. TierschützerInnen sind über die Rückkehr des Wolfs erfreut, während SchäferInnen ihre Herden durch das Raubtier bedroht sehen. Vor diesem Hintergrund veröffentlichten der Bundesverband Berufsschäfer, der Deutschen Tierschutzbund, NABU und BUND sowie weitere Umweltverbände Ende August erstmals eine gemeinsame Stellungnahme zu dem Thema. Der Tenor der acht Organisationen: Es ist an der Zeit zusammen zu arbeiten, im gemeinsamen Interesse von WeidetierhalterInnen, JägerInnen sowie Natur- und TierschützerInnen. [+] mehr...

18.07.2017 |

Lautstarker Protest gegen Massentierhaltung – Brandenburger Bürgerinitiativen fordern Moratorium für den Bau weiterer Megaställe

Aufstand gegen Massentierhaltung

An die 200 Menschen kamen am vergangenen Sonntag auf dem Luisenplatz in Potsdam zusammen, um Tieren aus großen Mastbetrieben in einer musikalischen Performance eine Stimme zu geben. Das experimentelle Konzert war Auftakt für eine neue Kampagne, mit der Brandenburger Bürgerinitiativen sich gegen Massentierhaltung auflehnen. Die Aktiven aus verschiedenen Orten protestierten damit gegen die Landesregierung, die einseitig Großställe fördert und damit das erfolgreiche Volksbegehren gegen Massentierhaltung missachtet, das 2016 über 100.000 Bürgerinnen und Bürger Brandenburgs unterzeichnet hatten. [+] mehr...

17.07.2017 |

Wir haben es satt!-Aktionstour will der Agrarindustrie die Stirn bieten

Gegen Konzernmacht, Landraub und Tierfabriken geht Wir haben es satt! auf Aktionstour

Wem gehört das Saatgut, wie ist der Boden verteilt und wie steht es hierzulande um die Tierhaltung? Diesen Fragen geht die Wir haben es satt!-Bewegung wenige Tage vor der Bundestagswahl mit einer Aktionstour quer durch Deutschland auf den Grund. An drei Stationen wollen Bäuerinnen, Bauern und andere landwirtschaftlich Engagierte zeigen, was bei der Lebensmittelerzeugung in Deutschland im Argen liegt. Mit Aktionen, Veranstaltungen und einer großen Abschlussdemonstration machen sie deutlich, dass die nächste Bundesregierung die Agrar- und Ernährungswende konsequent umsetzen muss. [+] mehr...

13.07.2017 |

Kritik an Minister Schmidts Nutztierstrategie: Zu spät und zu wenig Substanz

Ringelschwänze

Am Tag vor der politischen Sommerpause verkündete Landwirtschaftsminister Christian Schmidt seine Pläne für eine nationale Nutztierstrategie. Mit dem Konzept verfolgt der CSU-Politiker das Ziel, die Haltungsbedingungen in Deutschland zu verbessern und die gesellschaftliche Akzeptanz für die Tierhaltung zu erhöhen. Seine Strategie zeige den Weg zu einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Nutztiertierhaltung in Deutschland, betonte Schmidt bei der Vorstellung des 60-seitigen Papiers in Berlin. Bauern-, Tierschutz und Umweltverbände kritisierten derweil, die Ziele seien zu unverbindlich, die Formulierungen zu unkonkret und insgesamt fehle ein Zeithorizont. [+] mehr...